Wie alles begann..

13.12.15



















Alles fing mit einem kleinen wuseligem Welpen an..
Emil kam mit 6 Wochen zu uns und war ganz anders als uns die Organisation es erzählte. Kein mutiger Draufgänger, eben genau das Gegenteil - ein kleines ängstliches Häufchen. Fangen wir direkt bei der falschen Beschreibung an, nicht nur die wr falsch, denn Emil war auch keine 6 Wochen alt.. woher wir das wussten? Später als er bei uns lebte zahnte er, das tut kein Hund der angeblich 6 Monate alt sein sollte als er bei uns ankam.



Wir haben ihn die Zeit, die wir nicht wussten wie alt er ist, behandelt wie einen 6 Monate alten Hund, er kam mit in die Reithalle zu unseren großen Hunden und mehr.

Nun ja, wir hatten unseren kleinen Emil, das süßeste verrückteste Hündchen das ich jeh erlebt habe und wer ihn kennt kann das heute noch bestätigen.

Als ich damals am 26.06.2010 Emil das erste mal sah wurde ich direkt gewarnt, ihn nicht sofort anzufassen und ihm erst ein bisschen Zeit geben. Verstanden wieso habe ich erst als mir gesagt wurde wie er in Spanien gefunden wurde; in einer Grube mit abgerissenen/abgefressenen Strick um den Hals.

Nach dem Umzug haben Emil und ich viel miteinander gemacht und er wurde immer fixierter. So doll das oft alles gut war solange Frauchen da ist!
Immer mehr merkten wir das Emil vor extrem vielen Sachen Angst hat, fremde Männer waren ein rotes Tuch, ungewohnte Geräusche und und und.. selten konnte ich ihn am Anfang beruhigen, bis ich Mittel und Wege gefunden habe um ihn zu beruhigen. Seitdem orientiert er sich sehr viel an mir und merkt auch sofort wenn mit mir etwas nicht stimmt.
Lange arbeiten wir jetzt schon miteinander, haben hochs und tiefs durch, sind jeden Tag weiter am üben doch ein Angsthund bleibt ein Angsthund. Das Leben mit ihnen ist nicht einfach, doch man kann es schaffen wenn man es versucht und sich mit dem Thema Angsthund auseinander setzt. Jeder sollte auf seinen Hund eingehen, ein Angsthund bzw. Hunde die Defizite haben, auf die sollte man noch mehr eingehen.

Selten habe ich einen so sensiblen Hund getroffen, zumindest was mich angeht. Wenn ich nicht ruhig, entspannt.. bin können wir gemeinsames Training vergessen. Er bekommt Angst und denkt wohl das er alles falsch macht und versucht zu beschwichtigen.
Andere können ihn sogar anbrüllen und oft würde ich sogar sagen stellt er seine Ohren einfach auf Durchzug.

Mit jedem Tag mehr bin ich verzückt was für Fortschritte Emil macht. Vor 5 Jahren hätte ich das nie geglaubt!
In mittlerweile 5 1/2 Jahren haben Emil und ich ein großes Vertrauen zueinander aufgebaut, haben so viel trainiert, seine Ängste besiegt und mit Hundesport, Trickdogging und vielem mehr angefangen. Wir haben viel Spaß zusammen und ein Leben ohne das kleine verrückte Hündchen kann ich mir nicht mehr vorstellen.
Wir haben immernoch Rückfälle in sein altes Verhaltensmuster, doch damit leben wir und freuen uns wieder auf bessere Zeiten!

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Seitenaufrufe seit: 13.12.2015